Infos zum Bogensport

Bis heute sind sich Archäologen uneinig, wann genau Pfeil und Bogen Einzug in die Geschichte des Menschen hielten. Da die ersten Bögen und Pfeile aus Holz, also einem vergänglichem Material, bestanden, stützt sich die Vermutung, dass der Mensch bereits vor etwa 50 000 Jahren mit dem Bogen jagte, auf Funde von Pfeilspitzen aus Horn, Knochen und Stein. Damit gilt der Bogen als älteste Schusswaffe für die Fernjagd.

Im Mittelalter wurde der Bogen nicht mehr nur als Jagd- oder Kriegswaffe sondern erstmals auch als Sportgerät genutzt. Gleichzeitig waren dies auch der Anfang des Leistungssports und die Grundlage für die heutigen Schützenvereine und -gilden.

Im modernen Bogensport unterscheidet man grundsätzlich folgende Bogenarten voneinander:

– Recurvebogen

– Blankbogen

– Compoundbogen

– traditionelle Bögen

 

Das Bogenschießen fordert den Schützen sowohl körperlich als auch geistig.

Jeder Schuss ist das Zusammenspiel aus  Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit.

Außerdem ist beim Schießsport wie bei kaum einer anderen Spoartart Konzentration gefragt.

Gleichzeitig fördert regelmäßiges Training aber auch die Konzentrationsfähigkeit, die sensomotorische Koordinationsfähigkeit, Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit.

 

Wichtig zu wissen: Es gibt keinen per se besonders geeigneten Schießanfänger!

Vielmehr fördert das Bogenschießen die Selbstregulationskompetenz: nervöse Menschen können hierbei lernen abzuschalten, schüchterne Menschen erfahren über das neue Körpergefühl Selbstbewusstsein.